Auf nach Santa Cruz

Pünktlich um Viertel vor Zehn standen wir nach einem sportlichen Spaziergang an der Bushaltestelle, deren Lage wir sicherheitshalber schon gestern vor dem Abendessen ausgekundschaftet hatten. Unsere Eile und Pünktlichkeit war natürlich wieder umsonst gewesen, denn der Bus erschien erwartungsgemäß mit spanischer „Pünktlichkeit“. Das heißt, er hatte fast 15 Minuten Verspätung. Die verlorenen Minuten versuchte er während der fast einstündigen rasanten Autobahnfahrt nach Santa Crux wieder aufzuholen, was ihm auf der ca. 60 Kilometer langen Strecke und den 17 Haltestellen zeitweise auch gelang. Heil in der Inselhauptstadt Santa Cruz angekommen, tauchten wir sofort in das geschäftige und sehr lebendige Großstadtleben ein.

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Nach dem ersten längeren Spaziergang in der warmen Sonne am Wasser entlang, entspannten wir uns bei einem großen und eiskalten Glas „Shandy“(Bier/Limonade) in einem Cafe gegenüber dem Fährhafen. Nach einiger Zeit nahmen wir dann die zahlreichen verwinkelten Straßen und Gassen der Innenstadt ins Visier. Im Gegensatz zu den Hotelsiedlungen wie z.B. die neben unserem Hafen, findet hier das reale Leben der Einwohner von Teneriffa statt. Wir schlenderten durch Neben- und die Einkaufsstraßen, kauften Postkarten und Briefmarken für unsere Freunde daheim und erledigten noch allerhand verschiedene Kleinigkeiten.

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Eines der Highlights war der „ Mercado de Nuestra Senora de Africa“ (Der Markt unser Frauen aus Afrika). Eine riesiges Areal mit einer offenen Markthalle, vielen kleinen Geschäften und einem Marktplatz. Angeboten wird alles, was die Insel kulinarisch zu bieten hat und noch einiges mehr aus fernen Ländern wie z.B. afrikanische Spezialitäten .

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So verging die Zeit wie im Fluge. Kurz vor unserer Abfahrt führte uns unser Weg noch in das beeindruckend große Kaufhaus „Corte Inglese“, in dem man auf sieben Etagen fast alles finden kann, um sich in jeder Hinsicht komplett auszustatten. Mit Kaufhäusern dieser Art waren z.B. KARSTADT oder Kaufhof in Deutschland vor einigen Jahren extrem erfolgreich. Besonders in der Lebensmittel- und Feinkostabteilung fühlten wir vom vorweihnachtlichen Angebot völlig „überfahren“. Am Ende verließen wir den „Luxus-Tempel“ vielleicht gerade deshalb doch wieder mit leeren Einkaufstaschen. Die Rückfahrt mit dem Bus verlief unauffällig und der Zeitplan stimmte diesmal fast genau.

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