Die letzten Tage….

Ich glaube, es ist einfach egal, wie lange der Heimaturlaub dauert. Am Ende ist die Zeit immer knapp und man hat immer ein paar Dinge, die unerledigt bleiben ­čÖü Mir ging es auch diesmal wieder so, obwohl ich ja unverhofft zwei Wochen mehr Zeit in Deutschland zur Verf├╝gung hatte.

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Die letzte Woche stand nochmal ganz im Zeichen der Pferde. Schon 2013 hatte ich mit meiner Mutter die Karten f├╝r die Europameisterschaft in Aachen gekauft, als unsere Segelreise noch gar nicht sicher feststand. So waren vier Tage von morgens bis abends dem Reitsport vorbehalten und wir waren live dabei bei allen H├Âhen und Tiefen, die ja auch in der Presse ausgiebig diskutiert wurden. Und da das hier ein Segel-Blog ist, nur noch einen abschlie├čenden Kommentar von meiner Seite ­čÖé : Auf den ersten drei Pl├Ątzen bei den Dressurreitern landeten gutes Reiten und drei korrekt gearbeitete Pferde, auch wenn man sich ├╝ber die Reihenfolge streiten k├Ânnte. Aber das wollen wir ja nicht ­čÖé

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Zwei weitere Tage  waren für Arztbesuche verplant. Neben den üblichen Vorsorgeuntersuchungen, die mir einen ganz hervorragenden Gesundheitszustand bescheinigten (Bei dem Lebenswandel wohl auch kein Wunder :-)), wollte ich auch noch unsere Bordapotheke für die Atlantiküberquerung und die Karibik aufstocken.

Bewaffnet mit der Liste, die wir im letzten Jahr auf dem SeaDoc-Seminar erhalten hatten, erschien ich also zum Termin ­čÖé und nach einer knappen Stunde verlie├č ich die Praxis mit sechs Rezepten und einem Sack voll guter Ratschl├Ąge und Tipps.

Weiter ging mein Weg zum Apotheker meines Vertrauens. Hier w├╝rde ich eine ganze Menge Geld lassen m├╝ssen ­čÖü Aber da wir die Medikamente eigentlich nur an Bord haben, damit wir sie nicht brauchen, erschien mir das investierte Kapital doch durchaus angemessen ­čÖé

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Nach zwei weiteren Apothekenbesuchen war mein Geldbeutel zwar deutlich schmaler, aber ich f├╝hlte mich gut vorbereitet f├╝r alle Eventualit├Ąten ­čÖé┬á (inkl. Kr├Ątze, L├Ąuse und W├╝rmer :-() Auch die regelm├Ą├čig ben├Âtigten, verschreibungspflichtigen┬áMedikamente hatte ich f├╝r ein Jahr im Gep├Ąck. Zwar war es mir auf den Kanaren schon einmal gelungen, ein Rezept von einem Arzt zu bekommen, aber dies hatte sich doch recht schwierig gestaltet. Er sprach kein Englisch und der spanische Name des Medikaments wich vom deutschen ab. Ohne Internet w├Ąre ich wohl verloren gewesen. Auf solche Abenteuer hatte ich in der Karibik keine Lust ­čÖé

Da in meinem Reisegep├Ąck noch Platz war, f├╝hrte mich mein Weg noch in den Supermarkt. Lustiger Weise ├Ąndern sich┬áunsere W├╝nsche von Deutschlandbesuch zu Deutschlandbesuch. So wanderten diesmal zwei Kilo Lakritze in dem Einkaufswagen und diverse Sorten Fr├╝chtetee. Der ist in Spanien und Portugal irgendwie gar nicht nach unserem Geschmack. Au├čerdem noch die leckere deutsche Mayo von Tommy in den praktischen Tuben und Salat-Dressing aus der T├╝te (Das w├Ąre sonst nie in meine T├╝te gewandert, aber auf dem Boot ist es echt praktisch :-))

Am letzten Tag vor der Abreise musste das ganze Zeug dann noch irgendwie verstaut werden. Von Dietmar kamen noch ein paar letzte Teile f├╝r die SUMMER dazu. Ich hatte in Deutschland die zur├╝ckgerufenen Bleitaschen unserer Tauchausr├╝stung ersetzt und noch f├╝r jeden eine zus├Ątzliche erstanden. Nur falls mal wieder jemand eine versenken sollte :-)Und irgendwie waren dann ganz schnell zwei Reisetaschen randvoll ­čÖé

Gut, dass ich diesmal mit dem Mietwagen bis nach Hahn zum Flughafen fahren konnte. Insgesamt hatte ich fast 40 Kilo Gep├Ąck dabei ­čÖü Die musste ich dann aber leider von der Mietwagenabgabe bis in Terminal schleppen. Ich dachte, ich sterbe ­čÖé ┬áDer Gep├Ąckwagenautomat hatte leider kein Wechselgeld. Die 500 Meter f├╝hlten sich an wie ein Aufstieg auf den Mount Everest ­čÖé

In Porto wurde ich erfreulicherweise dann vom Dietmar abgeholt ­čÖé Nach einer kuren Taxifahrt waren wir schon in der Marina und wenig sp├Ąter wieder auf unserer SUMMER. Sch├Ân, wieder da zu sein :-).

 

 

 

 

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