Ein ganz normaler englischer Sommertag

Heute haben wir alles Mal etwas gemütlicher angehen lassen. Der gestrige Segeltag hat uns doch ziemlich geschlaucht. Also ausschlafen und schön frühstücken, aber nicht englisch :-). Die Bordküche hatte Rührei und Bagel im Angebot, dazu frisches Obst, Tee und Kaffee satt.

Nachdem wir noch einige Zeit mit lesen und Emails schreiben vertrödelt hatten, wurde es Zeit, endlich einmal die weiter entfernt liegende Gegend zu erkunden. Schnell die Räder entfaltet und auf Richtung See. Nach mehr als zwei Wochen in England rechneten wir uns gute Überlebenschancen im Linksverkehr aus. Über zwei Stunden radelten wir kreuz und quer durch die Gegend. Es war toll, einmal wieder mit dem Rad unterwegs zu sein. Obwohl ich mir sicher bin, dass ich es morgen bestimmt bereuen werde. Leider führte keiner der Wege die wir ausprobiert hatten dann auch letztendlich auch zum Meer. Aber das war eigentlich auch egal. Der Weg war das Ziel. Und der war für den ersten Tag mehr als ausreichend 🙂

Auf dem Rückweg stolperten wir eher zufällig über eine bezaubernde, alte Kirche mit einem verfallenen Friedhof namens “St. Mary The Virgin”. Im Innenraum der Kirche wurden wir aufs Freundlichste empfangen. Zwei Lady führten uns gleich durch den gesamten Innenbereich und erklärten uns sämtliche Besonderheiten und geschichtliche Hintergründe. Als wir den Beiden erzählten, dass wir mit dem Segelboot um die Welt reisen würden und England unsere erste Etappe ist, wurden wir direkt mit Ausflugstipps für die nächsten Tage versorgt. Erst nachdem wir uns ins Gästebuch eingetragen und eine Visitenkarte von uns überreicht hatten, durften wir weiterradeln 🙂 Es ist immer wieder schön, so nette und interessierte Menschen zu treffen. Meistens geschieht das überraschend und unerwartet!

St. Mary The VirginKirchenfensterDer Chef und unsere Fahrräder

Fazit des heutigen Tages:

Auch wenn mir schon seit langem der Hintern nicht mehr so wehgetan hat wie heute (und Dietmar ging es genauso), war es ein toller Tag. Warum wir vorher so selten mit dem Rad unterwegs waren, wird mir immer weniger klar. Ab jetzt machen wir das öfters und zwei neue bequemere Fahrradsättel stehen seit heute auch ganz oben auf der Wunschliste 🙂

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