In die Karibik – Tag 9 und 10

Der Wind ist zurk 🙂 und beschert uns Spitzengeschwindigkeiten. So kommen wir unserem Ziel immer schneller ner. Schon zwei mal haben wir in 24 Stunden knappe 180 Seemeilen hinter uns gebracht und die Distanz nach St. Lucia ist mittlerweile schon auf unter 1000 Seemeilen geschrumpft.
Das ist auch gut so, denn das Leben an Bord ist anstrengend. Am meisten freue ich mich auf meine erste Malzeit an Land, die hoffentlich freiwillig auf meinem Teller bleiben wird, bis ich sie in aller Ruhe verspeist habe.
Im Moment ist das anders. Die Herausforderung beginnt schon bei der Zubereitung. Auf dem Herd ist noch alles sicher, aber wehe man flt einen Teller und stellt ihn unbeaufsichtig irgendwo ab. Trotz Anti-Rutsch-Matte kann es leicht passieren, dass er plzlich eine eigene Meinung entwickelt. Und wenn der Teller durch die Anti-Rutsch-Matte gebremst wird, macht sich das mevoll zubreitete Essen halt alleine auf die Reise. Deshalb essen wir mittlerweile eigentlich immer draussen im Cockpit. Das hat den Vorteil, dass es viel leichter sauber zu halten ist. Es ist gar nicht so einfach, mit einer Hand den vollen Teller zu balancieren und mit der anderen Hand das Besteck, wend die CESARINA versucht, einen geschickt von der Bank zu schaukeln. Aber bisher sind wir noch nicht verhungert und auch die Schen am Schiff durch fliegende Teller oder Besteck halten sich in Grenzen.
Aber die Menge der blauen Flecken hat in den letzten Tage doch deutlich zugenommen. Wenn wir uns breitbeinig gegen die Wellenbewegung stemmen, geben wir wahrscheinlich ein lustiges Bild ab. Aber anders geht es einfach nicht, egal wie dumm es auch ausschaut.
Dietmar versorgt uns verlslich mit frischem Fisch. Ff Angelversuche mit vier Erfolgen. Das kann sich sicher sehen lassen. Heute war es wieder ein scher Mahi-Mahi, der uns ein leckeres Abendessen bescheren wird. Aber bis zur nhsten Woche wurde einmal wieder ein Angelverbot verhgt. Zum zweiten Advent gibt es bei uns Sauerbraten 🙂

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