Auf nach Faial – der Insel der Weltumsegler

Der Abschied von Santa Maria fiel uns an diesem Morgen wirklich leicht ­čÖé Ein Blick zur├╝ck┬áauf die┬ádunklen Regenwolken lie├č uns schnell die Segel setzen und das Weite suchen ­čÖé

KHX_2077.jpg

KHX_2066.jpg

Keine Wunder, dass die Azoren so gr├╝n und ├╝ppig bewachsen sind, an Niederschl├Ągen scheint es hier nicht zu mangeln :-).┬áAber meistens ist der Spuk schneller wieder vorbei als gedacht und auf Regen folgt im Allgemeinen wieder Sonnenschein.

Knapp zweihundert Seemeilen lagen vor uns, aber die Bedingungen waren viel freundlicher als auf unserem letzten Schlag von Madeira zu den Azoren. So war diesmal Seekrankheit kein Thema und die Zeit verging wie im Flug mit Lesen, Planen, Kochen, Sp├╝len und Schlafen. Zweimal besuchten einige Delfine unsere SUMMER. Das ist ja immer wieder eine gelungene Abwechslung und ein sch├Ânes Highlight┬á­čÖé

KHX_2086.jpg

Im Laufe des Freitags kam die Insel Pico in Sicht und wir folgten ihrer K├╝ste weiter in Richtung Westen. Der Vulkan Pico verbarg sich aber die ganze Zeit in den Wolken. Mal sehen, wann wir ihn zu Gesicht bekommen w├╝rden.

KHX_2124.jpg

KHX_2100.jpg

Mit Schmetterlingsbesegelung machten wir trotz nachlassendem Wind weiterhin noch gute Fahrt. Aber ungef├Ąhr zehn Seemeilen vor unserem Ziel schlief der Wind endg├╝ltig ein ­čÖü und wir mussten die Maschine starten. Der Atlantik lang platt vor uns wie ein Ententeich. Immer wieder trieben sogenannte “Portugiesische ┬áGaleeren vorbei ­čÖé Vom Boot aus sind sie wirklich sch├Ân anzuschauen. Beim Tauchen m├Âchten wir aber besser keine davon treffen weil deren lange Nesseln enorm brennen und weh tun wenn sie die Haut ber├╝hren.

KHX_2132.jpg

Auch eine kleine Schildk├Âte kreuzte noch unseren Weg, so dass wir noch kurz vor unserer Ankunft eine Ehrenrunde drehten, um die Sch├Âne ausgiebig zu bestaunen.

KHX_2200.jpg

KHX_2206.jpg

Faial zeigte sich auf den ersten Blick ├Ąhnlich einladend wie Santa Maria ­čÖé

KHX_2241.jpg

KHX_2271.jpg

Aber wir lie├čen uns von den Regenwolken nicht abschrecken und erreichten gegen acht Uhr den Hafen Horta. Hier war wirklich etwas los. Boote aus aller Welt wohin das Auge blickte. Zuerst machten wir unsere SUMMER am Rezeptionssteg fest. Der Hafenmeister wies uns einen Platz im “P├Ąckchen” mit anderen Yachten┬áan der Hafenmauer zu, aber wir konnten ihn ├╝berzeugen uns die Erlaubnis zu geben, im Vorhafen vor Anker gehen zu d├╝rfen.

KHX_2342.jpg

Jetzt genie├čen wir die himmlische Ruhe und die sch├Âne Aussicht auf die Marina. Morgen, wenn wir ausgeschlafen haben, werden wir das Dinghi klar machen und dann den ersten Inselausflug wagen ­čÖé

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *