Ein Katzensprung nach Brest

Am späten Vormittag zog ich mit Waltraud und Wolfgang los, die Landspitze zu erkunden. Dietmar war froh, mich mal so bequem ein paar Stunden los zu sein. Endlich konnte er ausgiebig am Boot basteln oder im Internet surfen und Emails beantworten.

Ich freute mich mit jemandem unterwegs zu sein, der auch Lust auf einen Ausflug hatte. Wir wanderten bis fast ans Ende der Landspitze entlang der Klippen.

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Als wir am frühen Nachmittag zum Boot zurückkamen, hatte Dietmar den Motor gewartet und den Keilriemen nachgespannt, der leider schon soviel Spiel hatte, dass es ordentlich Späne gegeben hatte… Gut, das er das früh genug gesehen hatte. Außerdem hatte er noch mit dem Wassermacher unsere Tanks gefüllt. Wir tranken noch einen gemütlichen Kaffee, bevor wir um fünf Uhr Richtig Brest aufbrachen. Ich weiß nicht, wann wir das letzte Mal eine so kurze Seestrecke zurückgelegt hatten. Bei 10 Seemeilen lohnt es sich doch gar nicht Segel zu setzen, oder?

Da aber das Wetter und der Wind optimal waren, wurde natürlich gesegelt. Meinen Rennfahrer packte wieder einmal der sportliche Ehrgeiz und nach und nach wurde ein Boot nach dem anderen versegelt. Die SUMMER lief erstaunlich flott. Anscheinend gefällt es ihr gut im Atlantik. Wenn es nach dem Kapitän gegangen wäre, hätten wir für das kurze Stück sogar den Parasailor rausgeholt, aber da meuterte die Mannschaft dann doch.

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Fast zu schnell erreichten wir die Marina “Moulin Blanc” vor den Toren von Brest. Wie erhofft, erwies sich unsere Auswahl als optimaler Platz für einen längeren Aufenthalt und bot für optimale Bedingungen auch noch günstige Preise. So wünscht man sich das. Nur die vielen Yachtausrüster die hier zu finden sind, machen mir ein wenig Angst. Ob ich Dietmar hier wirklich alleine lassen soll?

Nach dem Einchecken gönnten wir uns zum Abschluss des Tages mit der Crew der MENTOR noch ein „Anlegerbier“ in der Bar an der Promenade.

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