Ein Strand der Extraklasse

Die kleine Insel Culebra sollte laut Internet einen der schönsten Strande der Welt haben: die Baia Flamenco. Denn wollten wir auf jeden Fall gesehen haben, bevor wir weiter zur Hauptinsel Puerto Rico segeln würden. So machten wir uns zusammen mit der SY VIA in unseren Dinghis schon recht früh auf den Weg zum Sandstand in unserer Ankerbucht. Dort trugen wir die Dinghis an Land und schlossen sie zusammen an einem Baum fest. Nicht dass wir nach unserem Ausflug zu den Booten zurückschwimmen mussten.

Die Bahia Flamenco war nur einen kurzen Fußmarsch entfernt und bequem zu erreichen. So viele Straßen gab es auf der kleinen Insel ja nicht. Bevor wir den eigentlichen Strand erreichten passierten wir einen großen Parkplatz, Umkleidemöglichkeiten und verschieden Stände, die Essen und Getränke anboten. Das war schon eindeutig amerikanisch hier 🙂

Der Strand selber erfüllte all unsere Erwartungen. Breit, mit weißem, feinen Sand und türkisblauem Wasser lud er uns zu einem ausgiebigen Bad ein. Aber zuerst machten wir einen Spaziergang und schossen ausgiebig Fotos. Noch war es ziemlich leer hier. Zu Teil liefen große Wellen bis in die Bucht hinein, die ein beeindruckendes Bild boten. Am Ende des Strandes stand ein alter und mittlerweile bunt bemalter Panzer, der noch aus der Zeit stammte, als die Insel von den USA als militärisches Übungsgebiet genutzt wurde.

Danach war endlich Baden angesagt. Schon nach dem kurzen Spaziergang über einen nur kleinen Hügel war man bei den Temperaturen für jede Erfrischung dankbar. Erfrischt und abgekühlt wanderten wir noch etwas am Strand entlang. Hier gab es keine 5-Sterne-Hotelanlagen, sondern nur ein sehr liebevoll gestaltetes Gästehaus. Da könnte man bestimmt gut ein paar Tage verbringen und das Leben genießen.

Vor dem Rückweg zum Boot stärkten wir uns noch an den Imbissständen. Hier wurden verschiedene Snacks angeboten, viele davon typisch puerto-ricanisch und zu fairen Preisen. Die Geschäftstüchtigkeit der Verkäufer ließ aber doch ziemlich zu wünschen übrig. Aber bei der Hitze geht alles eben gemütlich zu und alle warteten geduldig, bis mal wieder eine weitere Köstlichkeit frisch zubereitet war. So herum ist es ja auch wesentlich besser, als wenn das Essen schon seit Stunden in der Sonne vor sich hin schmoren würde.

Langsam hatte sich der Stand auch schon mit Tagestouristen aus Puerto Rico gefüllt und wir freuten uns, dass wir vor ihnen da gewesen waren :-). So zogen wir wieder in Richtung Ankerbucht von dannen. Unsere Dinghis warteten noch unter dem Baum auf uns und kurz darauf waren wir zurück auf unseren Booten, die in „unserer“ Ankerbucht auf uns gewartet haben. Da man bei den Temperaturen gar nicht genug Abkühlung bekommen kann, schnorchelten wir am Nachmittag noch einmal ausgiebig über der schönen Unterwasserwelt mit Ihren vielen Korallen und Riffbewohnen.

Den Abend verbrachten wir zusammen auf der SY VIA bei einem Glas Wein und genossen die Ruhe und die Schönheit der Natur. Das Meer war spiegelglatt und eine leichte Brise bescherte uns Abkühlung und angenehme Temperaturen. Morgen früh würden wir nach Puerto Rico aufbrechen und diesem kleinen Paradies schon viel zu früh den Rücken kehren.

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