Endlich da….

Wir haben schon wesentlich längere Etappen zurückgelegt, aber irgendwie haben mich diese 150 Seemeilen bis jetzt am meisten angestrengt. Nachdem wir bis ungefähr um ein Uhr weiter gegen den immer unbeständiger werdenden Wind angekämpft hatten, holte Dietmar nach einer Winddrehung von 360° die Segel ein. So liefen wir unter Motor zwar auf dem richtigen Kurs, aber halt doch sehr laut. Immerhin kamen wir unserem Ziel mit großen Schritten näher. Wie wir feststellen mussten, waren wir aber zu schnell.  Der Strom stand bei der Anfahrt auf Cherbourg noch genau gegen uns. Obwohl wir mit sieben Knoten durchs Wasser fuhren, kamen wir unserem Ziel nur mit 1-2 Knoten in der Stunde näher. Es ist schon erstaunlich, wie lang 10 Seemeilen werden können. Wir motorten tapfer weiter und waren froh, als wir um zwei endlich den Hafen erreichten.

So war uns heute noch nicht nach großem Nachmittagsprogramm und wir entspannten uns nach einer kurzen Runde durch die Stadt bei einem guten Abendessen an Bord und genossen einen faulen Fussball-Fernseh-Abend.

 

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