Fast wie Weihnachten

Schon morgens um halb zehn klingelte mein Telefon und meine Mutter wollte wie verabredet vor dem Marina Hotel abgeholt werden. Sie war seit halb vier in der Früh unterwegs (Leverkusen – Düsseldorf – Faro – Vilamoura) und freute sich, endlich angekommen zu sein. So gab es erstmal ein schönes Frühstück bei entspannenden 24° und Sonnenschein. Danach wartete die SUMMER Crew schon ungeduldig auf die Bescherung. Denn das Reisegepäck war zu 50% für uns bestimmt: mein schon so lange sehnsüchtig erwarteter, reparierter Laptop, die neue WLAN-Antenne, Fliegengitter für die Luken und die neuen Visitenkarten. Da war für jeden etwas dabei 

Gut gestärkt mit Brötchen und frischem Kaffee machten wir zu zweit eine erste Erkundungstour durch Vilamoura. Den heutigen Tag wollten wir noch hier verbringen, da draußen noch recht viel Welle vom gestern durchgezogenen Tiefdruckgebiet stand. Das wollten wir unserem Besuch am ersten Tag nicht zumuten.

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Da Vilamoura leider keine gewachsene Stadt mit Altstadtkern ist, erkundeten wir halt den langen Sandstrand und bummelten entlang des Hafens durch die Geschäfte. Alles war sehr gepflegt und gefällig, aber leider auch sehr touristisch.  Aber davon sollte man sich ja nicht aus der Ruhe bringen lassen, wie man hier deutlich sehen kann 🙂

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Beim Kaffee trinken in einen der vielen Hafenrestaurants konnten wir aus sicherer Entfernung beobachten, wie Dietmar schon hoch oben im Mast die neue WLAN-Antenne anschloss. Geduld zählte noch nie zu seinen besonderen Stärken :-). Ich konnte so auf jeden Fall entspannt die Zeit mit meiner Mutter genießen, denn es gab nach so langer Zeit natürlich viele Dinge zu bequatschen, jetzt endlich ganz entspannt ohne Telefonzähler im Hinterkopf.

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Nach einer ausgiebigen Siesta und einem leckeren Eisbecher, schauten wir kurz bei der SY MENTOR vorbei, die nur einen Steg weiter lag, um Pläne für den nächsten Tag abzustimmen. Für den Rest des Nachmittags spazierten wir am Strand entlang Richtung Fischereihafen und ließen uns den frischen Wind um die Nase wehen. Zum Abendessen musste eine große Platte frischer Meerestiere dran glauben. So schnell war der erste Urlaubstag meiner Mutter schon wieder vorbei. Morgen würde es dann ernst, denn wir wollten die Leinen loswerfen und den ersten Tag gemeinsam segeln. Unser Ziel war die Insel Culatra vor Faro.

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