Im Renntempo

Letzte Nacht hatte sich jemand redlich alle Mühe gegeben und alle Wellen aus dem Atlantik gebügelt. Wie ein Ententeich lag er vor uns. Ursache war der komplett fehlende Wind 🙁 So lief bei uns schon seit gestern Abend der Motor, denn an segeln war mit vier Knoten Wind aus umlaufenden Richtungen wirklich nicht zu denken 🙁 Aber heute Abend soll er wiederkommen 🙂 Das hat der Wetterbericht zumindest so versprochen.
So nutzten wir den angenehmen Tag an Bord ohne Schräglage und mit wenig Geschaukel, um klar Schiff zu machen und ich kochte schon für den Rest der Reise vor. Bei den ruhigen Bedingungen gab es Würstchen mit Kartoffelsalat zum Mittag. Ein Gericht mit viel Schnibbelei, an das ich mich unterwegs bisher nicht gewagt hatte.
Schon gegen Mittag konnten wir wieder Segel setzen und jetzt kurz vor Mitternacht düsen wir mit mehr als sieben Knoten unserem Ziel entgegen. Mal sehen, ob es uns noch gelingt, die letzten beiden windarmen Tage auszugleichen und noch am Freitagabend in Porto anzukommen ?!

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