Viel zu erledigen

Nach dem weinseligen gestrigen Abend musste ich es heute eindeutig langsamer angehen lassen und Dietmar hatte solidarisch auch ordentliche Kopfschmerzen, obwohl er nur zwei Shandys getrunken hatte.

Dagegen half auf jeden Fall frische Luft. Also machten wir uns auf den Weg zum Markt, da uns für das geplante Katerfrühstück das Brot auf der SUMMER ausgegangen war. Nach einem kurzen Spaziergang und dem Frühstück sah die Welt dann auch schon wieder viel rosiger aus.

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Wieder zurück auf La Gomera hatte ich mir gewünscht, endlich auch mal richtig wandern zu gehen. Dietmar war ja im Januar mit Peter und Manu von der SY MELODIE mit einem Wanderführer unterwegs und ist recht begeistert gewesen, obwohl wandern ja nicht zu seinen bevorzugten Freizeitbeschäftigungen gehört. Sogar die Telefonnummer vom Wanderführer hatte er sich abgespeichert. Also versuchten wir mit ihm einen Termin auszumachen. Echt blöd, dass er die nächsten FÜNF (!!!!) Wochen ausgebucht war. Auch die nette Dame in der Touristeninformation konnte uns nicht weiterhelfen: Alles ausgebucht – Wir waren zu spät 🙁

So versuchte Dietmar, wenigsten Andy von der Tauchschule in San Sebastian zu erreichen. Wenn schon nicht an Land, dann wollten wir wenigstens unter Wasser etwas Neues entdecken 🙂 Leider nahm niemand unsere Anrufe entgegen und auch im Laufe des Tages bekamen wir keinen Rückruf. Auch hier waren wir nicht wirklich erfolgreich 🙁

Wenn sonst nichts funktioniert, hilft Frauen ja eigentlich immer Shoppen. Das sollte ja auch auf La Gomera funktionieren. Sicherheitshalber zog ich aber nicht alleine los, denn alleine Einkaufen ist ja auch langweilig. Und Dietmar stellte sich natürlich gern zur Verfügung.

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Schon im ersten Laden waren wir sehr erfolgreich 🙂 und hoffentlich werden sich nächste Woche verschiedene Leute über die von Dietmar überreichten Mitbringsel freuen. Aber mehr wird noch nicht verraten 🙂

Bei unserem Bummel durch die Stadt kamen wir auch bei einem Optiker vorbei. Durch Dietmars liebevolle Pflege seiner jetzigen Brille mit Küchenrolle und Brillenputztüchern waren die Kunststoffgläser sehr stark verkratzt und nervten Dietmar schon die ganze Zeit. Jetzt sah er seine Chance auf eine neue Brille. Aber so einfach war es nicht. Für die Untersuchung der Sehstärke braucht man einen Termin. Morgen früh um 10 Uhr werden Dietmars Augen fachmännisch vermessen und einer neuen Brille steht dann wohl nichts mehr im Wege.

Damit war der Optiker der erste Termin auf unserem Freitagsarbeitsplan. Sonst musste ich eigentlich nur noch ein rezeptpflichtiges Medikament für mich organisieren. Da das medizinische Zentrum (GoMedi) direkt gegenüber der Marina liegt, wollte ich die Chance nutzen. Auf Teneriffa würde ich wieder ein Auto brauchen, um zum Ärztezentrum fahren zu können 🙁

Eigentlich war es dann auch gar nicht so schwer. Der Arzt sprach nur Spanisch, das Medikament trägt in Spanien einen anderen Markennamen als in Deutschland und auf der Insel hatte man es auch nicht vorrätig, man musste es bestellen. Trotz all der Widrigkeiten hatte ich am nächsten Morgen, genau das was ich brauchte 🙂 Leider war der Preis auch nicht besser als in Deutschland. Das nächste Mal werde ich so etwas doch lieber im Heimaturlaub erledigen.

Am Nachmittag gingen wir zusammen auf Erkundungstour. Bei dem großen Bogen, den wir vor der Einfahrt in den Hafen diesmal drehen mussten, war uns der Leuchtturm hoch oben auf der Klippe aufgefallen. Das war unser nächstes Ziel.

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Zum Teil führte unser Weg durch aufgegebene Bananenplantagen. Dort sah es fast schon etwas gruselig aus 🙂

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Aber wenn solche dicken Gewitterwolken aufziehen, sieht es wohl fast überall gruselig aus.

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