Waschtag mit Hafenkino und eine vollgesperrte Inselautobahn

Heute soll unser letzter Hafentag in St. Pieters Port sein. Nachdem Katja alle gebunkerten 1 Pfund Münzen in dem Waschsalon in frische Wäsche umgewandelt hat, wurde die SUMMER wieder einmal in einen Wäscheständer umgewandelt. Das Wetter war schön, Sonne und Wind taten das Übrige dazu. Auf dem Nachbarschiff war man unserem Beispiel gefolgt. Der Unterschied war aber krass… Bei uns hingen auf einer der Leinen ca. 8 frische Unterhosen und bei Frau Nachbarin nur 4 auf der gleichen Länge. Man waren das Zelte 🙂 Parallel zu den häuslichen Arbeiten im Schiff begann dann draußen das Hafenkino. Soll heißen, das Wasser lief bei fortschreitender Flut in den Hafen ein, der Wasserstand über der Schwelle (Barre) betrug schon 1,70m und die ersten kleineren Yachten mit geringem Tiefgang fuhren bereits aus dem Hafenbecken heraus, um neue Ziele in der Ferne anzusteuern.

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….. gab es plötzlich einen Knall, der durch Mark und Bein ging. Mir fiel fast die Abwaschbürste aus der Hand und dann sahen wir die Bescherung. Ein älteres holländisches Ehepaar saß im Cockpit ihrer 14m großen Segelyacht und hat das gute Stück mit Karacho auf die Schwelle gesetzt. Klaro ging ja auch nicht anders, weil das Schiff mindestens 2m Tiefgang hat und das Wasser für jeden gut erkennbar erst 1,80m über der Schwelle stand. Aus eigener Erfahrung wissen wir, was es für einen Schlag tut, wenn man Grundberührung mit Steinen hat. Umso größer war das Erstaunen, als der senile Knopf keine 5 Minuten später mit unverminderter Geschwindigkeit zum Entsetzen und Erstaunen aller zum zweiten Anlauf ansetzte. Ein leises Schleifen und Kratzen war die Folge, nachdem der Kiel dann wieder aufgesetzt hat und das Schiff quer in der Einfahrt liegend feststeckte. Mit viel Motorkraft zurück und Tamtam kam das Schiff wieder frei. Unglaublich! Der Skipper war die Ruhe selbst und tat so als würde ihn das alles nichts angehen. Zumindest hatte er nach der Aktion alle Lacher und jedermanns Verständnislosigkeit auf seiner Seite. Im dritten Anlauf 15 Minuten später hat es dann geklappt. Doch gelernt hat der Bursche nichts! Er ist mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch das Feld der Ankerlieger auf die offene See gefahren. Hoffentlich treffen wir den nie wieder! Aber 100 Punkte für ein klasse Hafenkino 🙂3

In der zweiten Hälfte des Tages hatten wir dann noch ein nettes Erlebnis bei unserem Ausflug mit dem Bus in den westlichsten Teil der Insel. Auf der Rückfahrt hielt der Bus auf einmal mitten auf der “Inselautobahn” an. Was wir dann sahen, hat uns wirklich amüsiert……

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Den Tag ließen wir dann in einem italienischen Restaurant ausklingen, der im Internet sehr gute Bewertungen erhalten hatte. Die Tester hatten nicht zu viel versprochen!

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