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Wieder ein Katastrophenauto.....aber sowas kann uns ja nicht aufhalten - CESARINA

Wieder ein Katastrophenauto…..aber sowas kann uns ja nicht aufhalten

Pünktlich um neun Uhr standen wir vor dem Büro der Autovermietung, um unser gestern noch reserviertes Mietauto abzuholen. Die Tür war offen, aber keiner war da….. Unten am Hafen kam gerade die Fähre von Pico an, vielleicht erklärte das die Abwesenheit. Da hatten wir richtig vermutet, denn kurz darauf tauchte die Mitarbeiterin mit weiteren Kunden im Schlepptau im Laden auf. Dann konnte es ja los gehen.

Erfreut nahmen wir einen VW-Schlüssel entgegen und wurden zu einem schwarzen Polo geführt. Der sah ja mal (im Verhältnis 🙂 zu den letzten Mietwagen) fast wie ein Auto aus. Nur Dietmar ließ sich von dem schönen Schein nicht täuschen. Irgendwie sah der Wagen frisch lackiert aus und es handelte sich eindeutig um eine “azorische” Qualitätslackierung. Dietmar vermutete äußerst missmutig einen rundum Volleinschlag mit Überschlag :-). Auch die Dichtung der Windschutzscheibe bestand aus unterschiedlich großen und kleineren  Bögen. Das war auch sicher nicht mehr das Original.

Auf Nachfrage erklärte uns die freundliche Mitarbeiterin dann, dass der Wagen “wohl” einen Unfall gehabt hätte. Aber alles wäre wieder gut. Naja, wir würden sehen 🙂

So düsten wir zuerst in Richtung Nordwest-Zipfel der Insel. Hier sollte es einen verlassenen Leuchtturm geben.

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Auf dem Weg über eine Schotterpiste wurde uns wärmer und wärmer. Irgendwie erstaunlich, draußen war es gar nicht so warm und die Heizung war gar nicht eingeschaltet. So drehte ich mal kräftig das Gebläse auf. Statt kalter Luft wirbelten uns Glassplitter und jede Menge Dreck um die Ohren. Das war wohl doch ein größerer Unfall gewesen 🙂 Damit war auch erklärt, warum der gesamte Dachhimmel so großflächig in Falten gelegt war. Also war das Dach auch schon einmal kräftig eingedrückt. Im Endeffekt griffen wir dann auf die einfache Kühlmöglichkeit durch geöffnete Fenster zurück und bemühten uns, möglichst nett zu dem armen Polo zu sein. In seinem kurzen Straßenleben (keine 6000 Kilometer) war ihm, wie schon von Dietmar vermutet, wohl übel mitgespielt worden 🙁

Der Leuchtturm war bis zum Erdbeben 1980 in Betrieb. Auf Grund der schweren Beschädigungen wurde er danach aufgegeben. Seitdem verfällt die gesamte Anlage und es ist offiziell auch nicht erlaubt sie zu betreten, obwohl sie eigentlich in jedem Reiseführer erwähnt wird 🙂 Die Steilküste fällt gute 300 Meter ab und uns bot sich eine beeindruckende Aussicht.

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Nicht weit entfernt liegt ein wunderschöner Waldpark und Picknickplatz. Heute so unter der Woche war er aber menschenleer.

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Hier trafen wir auf die ersten gefährlichen Wildtiere, denen sich Dietmar ganz vorsichtig näherte 🙂 Und natürlich wurde alles ausführlich für die Nachwelt dokumentiert.

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Oben war die Insel eher von Kühen bevölkert, die hier auf den saftigen Weiden stehen. Zum Wasser ging es an allen Seiten steil hinunter 🙂

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Diese steilen Klippen wurden immer wieder durch kleine Landzungen (sogenannte Paias) unterbrochen. Dort unten befinden sich auch die meisten Dörfer der Insel direkt am Wasser.

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Trotzdem trafen wir auf deutlich mehr Kühe als Menschen. Ist ja auch mal nicht verkehrt 🙂

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Anscheinend werden die Tiere auch per Post zugestellt, passen aber nicht besonders gut in den Briefkasten 🙂

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Zweimal passierten wir ein Dorf, in dem wohl der Dorfheilige gefeiert wurde.  Um das feierlich und ansprechend zu gestalten findet eine Prozession zur Kirche statt, die wir bis jetzt aber immer verpasst haben. Der Prozessionsweg wird mit Torbögen und Blütenbildern auf der Straße dekoriert.

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Irgendwann hatte Dietmar genug von den Paias und wir entschieden uns, Mittagpause zu machen. Es war ja auch schon nach drei Uhr. Wieder waren wir also auf der Suche nach einem vertrauenserweckenden Restaurant und  wie immer war es nicht einfach. Aber in Calehetas wurden wir fündig. Wenn der Parkplatz des Restaurants mit einheimischen Autos gut gefüllt ist, ist es immer ein gutes Zeichen. So speisten wir mal wieder gut und günstig: Thunfisch und Rindfleisch im Tontopf gegart 🙂 Auch die Auswahl an Nachspeisen war wirklich nicht zu verachten. Da konnten wir beiden Naschkatzen auch wie sonst immer nicht “Nein” sagen.

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2015-06-07 Panorama 18

Nach dem Essen bot sich eine Verdauungsspaziergang durch die kleine Stadt an. Am frühen Abend parkten wir unser Katastrophenauto wieder am Hafen. Müde und zufrieden machten wir es uns auf der SUMMER gemütlich. Morgen war ja auch noch ein Tag für eine Beschwerde wegen dem Glashagel und der Permanentheizung 🙂

 

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