Endlich in Nassau

Am Mittag des nächsten Tages erreichten wir nach eine angenehmen Nacht unter Segeln wie geplant die Hauptstadt der Insel New Providence – Nassau. Unser Weg führte uns am Kreuzfahrerterminal vorbei, an dem bis zu fünf der riesigen Kreuzfahrtschiffe und Platz finden. Vor der Bay Street Marina fanden wir einen relativ ruhigen Platz mit direkter Aussicht auf den beeindruckenden Komplex des Atlantis-Hotels auf Paradies Island.

Wenig später am Nachmittag machte Frank die SY CAYLUNA direkt neben uns fest.

13227587_1117599428290873_7985287038143598826_o

Schnell machten wir uns auf den Weg. Nach gut eineinhalb Jahren getrennter Wege gab es natürlich jede Menge zu erzählen. Gemeinsam  ging es dann auch am späten Nachmittag zum ersten Mal an Land. Frank hatte schon fast ein Jahr Bahamas Erfahrung und konnten uns schnell zu einer günstigen Internetkarte verhelfen. Nach einem kurzen Bummel durch die Stadt stärkten wir uns im “Lukka Kairi”, einem wirklich guten Restaurant in Nassau. Falls Ihr hier also mal vorbei kommt, können wir das wirklich empfehlen 🙂

6KH_6192

13245298_1117035831680566_6510538618819366324_n

Gemeinsam planten wir eine Kurzausflug für die nächsten Tage, denn das Badevergnügen direkt vor Nassaus kommerziellen Hafen war nicht besonders einladend. So wollten wir die nächsten Tage in der nächsten Bucht hinter Discovery Island verbringen. So gingen wir Anker auf und machten uns auf den Weg. Heute lag das weltgrößte aller Kreuzfahrtschiffe der Welt am Pier, die Oasis of the Seas.

13131273_1117599434957539_7393759505312019437_o

13227254_1117599514957531_1955904781117158173_o

362 Meter lang und 61 Meter breit bietet dieser riesige Koloss Platz für 5400 Passagiere. Und die waren heute alle in Nassau unterwegs 🙂 Gut, dass wir uns entschieden hatten, das Wochenende an einem ruhigeren Plätzchen zu verbringen.

13244016_1117599588290857_8571690745285924593_o

Die Cesarina wirkte daneben eher wie eine Spielzeug.

13173556_1117599801624169_4102326284631017756_o

In sicherer Entfernung zu diesem beeindruckenden Hotel gingen wir vor Anker. Das Wasser war glasklar und man konnte jedes Glied der Ankerkette auf dem sandigen Grund sehen.

6KH_6264

Hier konnte man es aushalten und wir verbrachten den Tag mit schwimmen, quatschen und faulenzen. Frank bekochte uns ganz hervorragend und besonders ich genoss es auch einmal bekocht zu werden 🙂 Mehr zufällig kontrollierte ich nochmal die Flugzeiten, die mir unsere Besucherin Melissa für Ihre Ankunft hatte zukommen lassen. Dabei musste ich feststellen, dass ich die Terminplanung etwas durcheinander gebracht hatte, denn die Gute würde schon am nächsten Abend in Nassau landen und nicht wie ich gedachte hatte erst übermorgen. Gut, dass ich nochmal nachgeschaut hatte. Das wäre ja eine tolle Überraschung gewesen.

So ging es am nächsten Tag mittags schon zurück nach Nassau. Gemeinsam machten wir die CESARINA besuchsfertig, denn normalerweise wird die Kabine im Vorschiff von unseren Segeln und anderen Dingen bewohnt, die wir woanders sonst nicht unterbringen können. Da musste erstmal Platz geschaffen werden. Aber als wir fertig waren, konnte sich das Ergebnis sehen lassen. Gegen sieben fuhren wir mit Frank an Land und machten es uns im Hafenrestaurant gemütlich. Die Wartezeit bis zu Melissas Ankunft vertrieben wir uns mit einem leckeren Abendessen. Gegen neun Uhr hatte es Melissa dann auch bis zur Marina geschafft 🙂 Von der Reise und den umgewohnten Temperaturen war sie doch ziemlich mitgenommen, aber zu einem kühlen Bier konnten wir sie noch überzeugen, bevor wie mit dem Dinghi zur CESARINA fuhren. Nach einer kurzen Einweisung in die lebensnotwenigen Dinge an Bord eines Segelschiffs konnte sie dann endlich in ihre Koje fallen.

Den nächsten Tag gingen wir dann ausgiebig Shoppen. Morgens ging es  zuerst in den Supermarkt, um uns für die nächsten zwei Wochen mit Lebensmitteln einzudecken. Am Nachmittag zogen wir Mädels dann alleine los, um Nassau unsicher zu machen. Die Innenstadt war ja auf Kreuzfahrer spezialisiert und ließ nur wenige Einkaufswünsche offen 🙂

6KH_6199

Am Abend trafen wir dann Frank und Dietmar am Arawak Cay. Hier kann man gut und günstig essen und wir gönnten uns die beliebten Cronch Fritters, die leckeren Muschel-Kroketten, die ein Nationalgericht auf den Bahamas sind. Bequem ging es zu viert mit dem Dinghi zurück. Das war bei der Hitze einfach viel bequemer als Laufen.

Leave a Reply

Your email address will not be published.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.