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Hafenalltag

Jetzt bin ich seit 3 Tagen Strohwitwe. Es könnte schlimmer kommen, aber langsam fehlt mir doch etwas direkte Ansprache. Aber ab Samstag habe ich ja Besuch, da wird dann wieder ordentlich gequatscht 🙂

Nachdem ich Dienstagmorgen Dietmar noch zum Bahnhof begleitet habe, standen noch einige kleine organisatorische Dinge auf meinem Zettel (Strom/Internet/Besucherparkplatz) und Emails hatten sich auch ein paar angesammelt. Als alles erledigt war, habe ich mir einen schönen Nachmittag in der Sauna gegönnt. Die Villa Aqua in Ostende ist echt zu empfehlen. Nicht sehr groß, aber schön gepflegt. Vielleicht schaffe ich es ja nochmal, bevor wir verschwinden.

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Mittwoch war dann Hausarbeitstag: Wäsche waschen, Küche putzen, staubsaugen und was sonst noch so ansteht. Auch wenn wir viel weniger Wohnfläche haben, dauert das Putzen mindestens doppelt so lange. So viele Ecken und Kanten und alles so nah bei einander. Am Nachmittag gönnte ich mir noch einen netten Spaziergang in den nahegelegenen Park. Leider hatte der Regen, der schon den ganzen Tag angesagt war, nur darauf gewartet. Gott sei Dank bin ich ja nicht aus Zucker.

Da unsere Vorräte langsam zur Neige gehen, war außerdem noch ein Supermarkt-Check angesagt. Leider ist der weiter entfernte Carrefour auch nicht günstiger als der Supermarkt direkt am Hafen. Naja, wenn es schon teuer ist, dann ist es wenigsten nah dran. Getränke schleppen gehört mittlerweile zu meinen liebsten Fitness-Trainingsarten. Das Leben ohne Auto ist manchmal eine echte Umstellung.

Heute habe ich mich sportlich selbst übertroffen: Gegen Mittag bin ich mit dem Fahrrad nach De Haan gefahren. Insgesamt 25 Kilometer. Für einen geübten Radfahrer sicher ein Katzensprung, aber für meine dritte Radtour seit vielen Jahren schon ein guter Anfang. Leider verläuft der Radweg nicht direkt am Meer, sondern an der N317/N34. Zwar schön eben, aber sonst nicht so ansprechend. Dafür hat De Haan einen tollen Strand und ist auch sonst eine nette Kleinstadt.

Falls ich mich morgen noch bewegen kann, werde ich die Küste weiter mit dem Fahrrad erkunden. Wenn nicht, gehe ich halt in die Sauna ;-).

Außerdem habe ich heute endlich die Bilder in unsere Bildergalerie geladen. Noch nicht ganz perfekt, aber immerhin schon eine guter Anfang. Bilder sagen ja mehr als Worte. Also fühl Euch eingeladen, mit uns auf die Reise zu gehen.

Seit Anfang Juni haben wir noch eine Kleinigkeit an der Website geändert: Jetzt kann man sehen, wer welche Beträge verfasst hat. Das steht immer direkt oben neben der Überschrift. Dies gilt aber nicht für die älteren Beträge: Da steht zwar meine Name drüber, geschrieben hat aber Dietmar. Ich will ihm doch nicht seine Lorbeeren kauen 🙂

3 thoughts on “Hafenalltag

  • Jutta & Dieter Henke

    Hallo Katja,
    Dein Bericht sagt viel aus, wir wissen jetzt wo Ihr gelandet seid. !
    Dietmar ist also am Ring und wird sein Rennen absolvieren ?
    Jetzt hast Du ja richtigen Freiraum und Du machst es richtig,
    saunen, Radfahren u.s.w.
    Weiterhin viel Spass und immer eine Handbreit Wasser untere dem
    Kiel !
    Deine Lauenburger
    Jutta & Dieter

    Reply
    • Katja Henke

      Hallo Ihr Beide,

      Dietmar ist seit Dienstag von Bord und seit Mittwoch am Ring.
      Das 24-Stunden-Rennen startet Samstag und er ist mit dabei.
      Montagabend erwarte ich ihn zurück auf der Summer und am Dienstag geht es dann weiter nach Calais. Bis dahin halt ich hier die Stellung und lasse es mir gut gehen.
      Schöne Grüße nach Lauenburg
      Katja

      Reply
  • Dietmar Henke

    Du bist die beste Frau auf der Welt!
    Habe Dich sehr lieb!
    Dein Mann

    Reply

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