Ziemlich verboten

Heute ging es endlich los: wir segeln in die Exumas. Für den ersten Tag hatten wir aber nur einen ganz kurzen Schlag an die Westseite von New Proidence geplant. Das war für uns ein optimaler Startpunkt, um am nächsten Tag über die Bänke zu unserem ersten Ziel auf den Exumas, der Insel Allan Key zu gelangen.

So frühstückten wir vor Melissas erstem Seetag noch ganz in Ruhe uns gingen am späten Vormittag Anker auf. Ohne Probleme suchten wir uns drei Stunden später in der Westbay einen netten Ankerplatz. An Land konnte man merkwürdige Gebäude ausmachen. Unsere Neugier war geweckt, aber erst nach einem frühen Abendessen brachen wir zur Entdeckungstour mit dem Dinghi auf.

Je näher wir kamen, desto mysteriöser wurde das Bild, was sich uns bot. Maya-Tempel, bunte Figuren und merkwürdige Geräusche. Aber ein menschliches Lebenszeichen konnten wir nicht entdecken. Der Strand war geharkt und völlig unberührt. Nirgendwo war ein Hinweisschild zu sehen, dass das Betreten verboten war.

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Dietmar war weiterhin skeptisch, aber wir Mädels waren uns einig: das Gelände musste erkundet werden.

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Teile der Anlage waren in einem ganz hervorragendem Zustand, aber ein großer Teil schien abgebrannt zu sein. Darum machten wir sicherheitshalber einen großen Bogen. Irgendwann kamen wir auch den komischen Geräuschen auf die Spur. Mehrere Pfaue lebten auf der Anlage und machten ganz schön Radau 🙂 Wenn man sie nicht kommen sah, konnten sie einen schon fast zu Tode erschrecken.

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Während wir Mädels auf unserer Erkundungstour schnell die Zeit vergaßen, war Dietmar die ganze Unternehmung nicht geheuer. So wartete er am Dinghi sehnsüchtig auf unsere Rückkehr, um der Insel endlich den Rücken kehren zu können.

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Im Nachhinein betrachtet lag Dietmar mit seiner Einschätzung gar nicht so verkehrt. Wir waren in Nygard Cay gewesen, einer Luxusanlage, die dem kanadischen Mode-Milliardär Peter Nygard gehört. Schön, dass niemand Zuhause war. Die hätten uns bestimmt nicht zum Abendessen eingeladen 🙂 Aber spannend war es doch 🙂

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